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Sendepause
kreuzberger | 12. März 11 | Thema: Bloggen ist der Anfang von allem
Vom Texte befreit sind Blog und Twitter
durch der Faulheit ollen, ermüdenden Blick.
durch der Faulheit ollen, ermüdenden Blick.
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Gewinne galore
kreuzberger | 04. März 11 | Thema: Vorsprung durch Technik
Carsten "Caschy" Knobloch feiert den sechsten Geburtstag seines feinen Technikblogs - und zwar mit vielen richtig fetten Gewinnen, wie iPad, BlackBerry, Digitalkamera... Ich empfehle das aber nicht nur, um so meine Gewinnchance zu erhöhen, sondern auch weil ich da schon viele hilfreiche Tipps rund um PC oder Android (mein neues Desire HD, hach) gefunden habe. Und außerdem wohnt der Mann in Bremerhaven, wo ich geboren wurde, was zumindest meine Bindung an dieses Blog irgendwie erhöht. Auch wenn ich äußerst froh bin, seit Jahren nicht mehr da zu leben.
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Aus dem schönen Wörtersee (116)
kreuzberger | 24. Januar 11 | Thema: Wortsport
dümpeln
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Mixtape-Wichteln 2: Licht und Schatten
kreuzberger | 05. Januar 11 | Thema: Musik, zwo, drei, vier
Hier kommt jetzt erstmal der letzte Beitrag zum Thema Mixtape-Wichteln: Mitte Dezember kam pünktlich das Mixtape an, das der Konzertheld für mich zusammengestellt hat. Nach dem Auspacken sah das so aus:
Die japanischen Schriftzeichen der oberen Zeile sollen "Musik" bedeuten, die der unteren "Kontinente". In seinem Brief schlug mein Vornamensvetter vor, dass ich mir die CD erstmal anhören sollte, bevor ich auf der Rückseite nachschaue, was drauf ist. Eine gute Idee, um Vorurteile über Songs oder Künstler zu vermeiden. Genauso habe ich es dann auch gemacht. Der Konzertheld schrieb außerdem, dass alle Tracks aus seiner "Musiksammlung für den täglichen Bedarf stammen" und alle Kontinente dabei seien. Und das hier ist drauf:
Tomoyasu Hotei: Battle Without Honor Or Humanity
Die CD startet in Japan mit einem Titel aus dem "Kill Bill 1"-Soundtrack - ein vielversprechender Start.
Safri Duo: Played-a-live
Dabei muss ich sofort an Apres-Ski denken. Was ja vor Ort in Österreich durchaus funktioniert, aber gar nix ist, was ich mir zu Hause anhören würde.
Wir sind Helden: Alles
Als ich damals im Studium zum ersten Mal die "Reklamation" und das erste Album gehört habe, war ich hin und weg, insbesondere von den Texten. Im Laufe der Jahre habe ich die Helden dann ein wenig aus den Augen verloren. Sollte ich mal überdenken, denn das hier ist definitiv ein guter Song.
Lykke Li: Get Some
Sehr schön - kurz vor dem ersten Hören der CD lief es bei mir im Radio und im Auto kam es dann dank des Mixtapes aus den Boxen. Und "get some" gilt bei mir jetzt wohl auch mal für Lykke-Li-CDs.
A Fine Frenzy: Lifesize
Netter Song für zwischendurch, haut mich aber nicht um.
Jasper: Neidlos
Meine Überraschung des Mixtapes: Jasper kannte ich vorher nicht, beim ersten Hören des Textes musste ich im Auto aber gleich mehrmals laut lachen.
Ladyhawke: My Delirium
Kommt mir neu vor, vielleicht erinnere ich mich aber auch einfach nicht daran. Eingängig, kann man gut hören.
Kylie Minogue: Fever
Am Anfang ihrer Karriere fand ich Kylie absolut schrecklichfürchterlichgruselig. Dann war sie eine Zeitlang erträglich. Aber viel mehr ist dieser beliebige Popsong auch nicht.
Dr. Alban: Sing Hallelujah
Bei den ersten Takten dachte ich: "Oh nein, das wird doch nicht etwa Dr. Alban sein? Bittebitte, vielleicht hat ja irgendein aktueller Künstler was Passables draus gemacht, so wie Eminem es mit Haddaway geschafft hat." Aber dann blieb es doch nur der schwedische Zahnarzt mit seinem Song, den ich schon damals gehasst habe und von dem ich auch heute noch Ohrenkrebs bekomme. Sorry, Konzertheld, aber das ist für mich ein absoluter Griff ins Klo.
The Whip: Sister Siam
Es wird wieder besser - was ja aber auch keine Kunst ist. Elektrobeats, Gitarren, ganz ok das Teil.
Basshunter: Boten Anna (instrumental)
Der Anfang hört sich nach Billigst-Techno an, wie er in üblen Discotheken läuft. Und Lyrics mit den Worten "Are you ready?" sind spätestens seit dem Ende der 90er auch nicht mehr meins.
Blood Red Shoes: I Wish I Was Someone Better
Aaah, Gitarren und ein schön punkiger Song. Das Mixtape wird mit diesem mir vorher unbekannten Song wieder deutlich better.
Yeah Yeah Yeahs: Date With The Night
Was Altes von den Yeah Yeah Yeahs, das mir neu ist. Wunderbar.
Sum 41: Motivation
Es geht rockig weiter. Da will man mitgrölen und -hüpfen.
AC/DC: TNT
Klassiker, mit dem man nix falsch machen kann.
Irie Révoltés: Travailler
Was ist das denn? Eine deutsche Band, die auf französisch singt und deren Musik eine irre Mischung aus Ska, Hip-Hop, Reggae und Punk ist? Egal - der Track macht einfach Spaß. Sollte ich mal gucken, was die noch so machen.
SKA-P: Legalización (Cannabis)
Weiter gehts mit Ska und Punk. Ok, aber nicht besonders aufregend. Das Schönste daran ist, dass sich der Refrain "Lega-Legalización (Cannabis)" für meine deutschen Ohren anhört wie "lecker Lecker-lización (Cannabis)" - was mich jedes Mal schmunzeln lässt.
Gazebo: I Like Chopin
Noch ein Oldie. Anders als Dr. Alban fand ich diesen hier früher gut.
Arash - Arash
Musikalisch eher langweilig, gibt aber Bonuspunkte, weil der Song auf iranisch (?) gesungen ist, was sich interessant anhört.
Fazit
Das Mixtape bescherte mir einige interessante Neuentdeckungen, was ich mir auch davon erhofft hatte. Und über die Flops breite ich ab dem Ende der Klammer (Dr. Alban!) lieber den Mantel des Schweigens. Denn die guten Tracks überwiegen dann doch ganz eindeutig. Danke dafür, Konzertheld.
Die japanischen Schriftzeichen der oberen Zeile sollen "Musik" bedeuten, die der unteren "Kontinente". In seinem Brief schlug mein Vornamensvetter vor, dass ich mir die CD erstmal anhören sollte, bevor ich auf der Rückseite nachschaue, was drauf ist. Eine gute Idee, um Vorurteile über Songs oder Künstler zu vermeiden. Genauso habe ich es dann auch gemacht. Der Konzertheld schrieb außerdem, dass alle Tracks aus seiner "Musiksammlung für den täglichen Bedarf stammen" und alle Kontinente dabei seien. Und das hier ist drauf:
Tomoyasu Hotei: Battle Without Honor Or Humanity
Die CD startet in Japan mit einem Titel aus dem "Kill Bill 1"-Soundtrack - ein vielversprechender Start.
Safri Duo: Played-a-live
Dabei muss ich sofort an Apres-Ski denken. Was ja vor Ort in Österreich durchaus funktioniert, aber gar nix ist, was ich mir zu Hause anhören würde.
Wir sind Helden: Alles
Als ich damals im Studium zum ersten Mal die "Reklamation" und das erste Album gehört habe, war ich hin und weg, insbesondere von den Texten. Im Laufe der Jahre habe ich die Helden dann ein wenig aus den Augen verloren. Sollte ich mal überdenken, denn das hier ist definitiv ein guter Song.
Lykke Li: Get Some
Sehr schön - kurz vor dem ersten Hören der CD lief es bei mir im Radio und im Auto kam es dann dank des Mixtapes aus den Boxen. Und "get some" gilt bei mir jetzt wohl auch mal für Lykke-Li-CDs.
A Fine Frenzy: Lifesize
Netter Song für zwischendurch, haut mich aber nicht um.
Jasper: Neidlos
Meine Überraschung des Mixtapes: Jasper kannte ich vorher nicht, beim ersten Hören des Textes musste ich im Auto aber gleich mehrmals laut lachen.
Ladyhawke: My Delirium
Kommt mir neu vor, vielleicht erinnere ich mich aber auch einfach nicht daran. Eingängig, kann man gut hören.
Kylie Minogue: Fever
Am Anfang ihrer Karriere fand ich Kylie absolut schrecklichfürchterlichgruselig. Dann war sie eine Zeitlang erträglich. Aber viel mehr ist dieser beliebige Popsong auch nicht.
Dr. Alban: Sing Hallelujah
Bei den ersten Takten dachte ich: "Oh nein, das wird doch nicht etwa Dr. Alban sein? Bittebitte, vielleicht hat ja irgendein aktueller Künstler was Passables draus gemacht, so wie Eminem es mit Haddaway geschafft hat." Aber dann blieb es doch nur der schwedische Zahnarzt mit seinem Song, den ich schon damals gehasst habe und von dem ich auch heute noch Ohrenkrebs bekomme. Sorry, Konzertheld, aber das ist für mich ein absoluter Griff ins Klo.
The Whip: Sister Siam
Es wird wieder besser - was ja aber auch keine Kunst ist. Elektrobeats, Gitarren, ganz ok das Teil.
Basshunter: Boten Anna (instrumental)
Der Anfang hört sich nach Billigst-Techno an, wie er in üblen Discotheken läuft. Und Lyrics mit den Worten "Are you ready?" sind spätestens seit dem Ende der 90er auch nicht mehr meins.
Blood Red Shoes: I Wish I Was Someone Better
Aaah, Gitarren und ein schön punkiger Song. Das Mixtape wird mit diesem mir vorher unbekannten Song wieder deutlich better.
Yeah Yeah Yeahs: Date With The Night
Was Altes von den Yeah Yeah Yeahs, das mir neu ist. Wunderbar.
Sum 41: Motivation
Es geht rockig weiter. Da will man mitgrölen und -hüpfen.
AC/DC: TNT
Klassiker, mit dem man nix falsch machen kann.
Irie Révoltés: Travailler
Was ist das denn? Eine deutsche Band, die auf französisch singt und deren Musik eine irre Mischung aus Ska, Hip-Hop, Reggae und Punk ist? Egal - der Track macht einfach Spaß. Sollte ich mal gucken, was die noch so machen.
SKA-P: Legalización (Cannabis)
Weiter gehts mit Ska und Punk. Ok, aber nicht besonders aufregend. Das Schönste daran ist, dass sich der Refrain "Lega-Legalización (Cannabis)" für meine deutschen Ohren anhört wie "lecker Lecker-lización (Cannabis)" - was mich jedes Mal schmunzeln lässt.
Gazebo: I Like Chopin
Noch ein Oldie. Anders als Dr. Alban fand ich diesen hier früher gut.
Arash - Arash
Musikalisch eher langweilig, gibt aber Bonuspunkte, weil der Song auf iranisch (?) gesungen ist, was sich interessant anhört.
Fazit
Das Mixtape bescherte mir einige interessante Neuentdeckungen, was ich mir auch davon erhofft hatte. Und über die Flops breite ich ab dem Ende der Klammer (Dr. Alban!) lieber den Mantel des Schweigens. Denn die guten Tracks überwiegen dann doch ganz eindeutig. Danke dafür, Konzertheld.
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Mixtape-Wichteln #1: Spätsommerabend
kreuzberger | 22. Dezember 10 | Thema: Musik, zwo, drei, vier
Nachdem ich zwei Mal über die zweite Runde von Saschas Mixtape-Wichteln gebloggt habe, folgt hier jetzt endlich der lang erwartete zu spät geschriebene Beitrag über die erste Runde. Das Thema lautete damals "Spätsommerabend" - meine immer noch gern gehörte CD stellte mir Caroona zusammen. Hier kommen Tracklist und ein paar Kommentare dazu:
Simon and Garfunkel: The 59th Bridge Street Song
Kurzer und sehr entspannter Start in einen gelungenen Spätsommerabend.
Weezer: Island in the Sun
Moderner Klassiker, den ich noch nicht hatte und der immer noch gut kommt.
Jimmy Eat World: Authority Song
So eine typische Band, deren Namen ich kenne, mit denen ich aber nix verbinde. Das Teil ist ein bisschen rockiger als die ersten beiden Songs und gefällt mir ziemlich gut. Nicht spektakulär, aber gut.
System of a Down: Spiders
Mit System of a Down kann man bei mir ja nicht viel falsch machen. Ihr erstes Album, von dem "Spiders" stammt, kenne ich allerdings kaum - der Song ist also ein Volltreffer.
Gogol Bordello: Start wearing Purple
Wer oder was ist das? Eine rumänische Kapelle, die durch die U-Bahnen zieht und dabei eine absurde Mischung aus Punk und traditioneller Musik ihres Heimatlandes spielt? Egal - das Lied macht einfach Spaß. Schöne Neuentdeckung.
The Mighty Mighty Bosstones: Royal Oil
Diese Ska-Nummer swingt so vor sich hin, ohne dass man sie groß bemerkt. Funzt gut als Hintergrundbeschallung, während man auf der Terrasse die nächste Flasche Rotwein öffnet.
Cosmo Jarvis: Jessica Alba's Number
Sehr schön, vor allem der Text, in dem Cosmo Jarvis davon fantasiert, was passieren würde, wenn er Jessica Albas Nummer hätte (und wer hätte die nicht gerne?). Oder die irgendeiner anderen attraktiven Berühmtheit, wie Cameron Diaz, Beyoncé, Jennifer Lopez oder "the girl that was in Transformers". Einfach herrlich.
Liquido: What you keep inside
Wieder was Neues. Anscheinend hat Caroona mein last.fm-Profil ziemlich genau studiert und weiß, welche mir bsi dato unbekannte Musik mir gut gefallen würde.
Paul Westerberg: Dyslexic Heart
Auch bis dato unbekannt. Eher aus der Rubrik "läuft im Hintergrund, ist ok, aber nicht überragend". Was ja für einen netten Spätsommerabend nicht das Schlechteste ist.
Katzenjammer: Mother Superior
Ein klassisches Chanson-Akkordeon eröffnet den Track, man erwartet französischen Gesang - dann gehts aber auf englisch los. Ganz gut, eigentlich. Aber wenn ich Chansons hören will, greife ich ehrlich gesagt lieber zu den echten Klassikern Jacques Brel, Edith Piaf oder Charles Aznavour.
Beatsteaks: I don't care as long as you sing
Aaah - damit kann man bei Berlinern ja ma jar nüscht falsch machen. Und das Beste für mich: Ich hatte den Track vorher noch gar nicht. Danke dafür. Und die Tickets für das Open-Air-Konzert im nächsten Sommer habe ich auch schon.
Beastie Boys: Sure Shot
Der nächste Klassiker. Gutes Ding, das ein bisschen Bewegung in den Spätsommerabend bringt.
A perfect Circle: Judith
Noch was Neues, jetzt aber in ein bisschen lauter. Ganz ok, mehr nicht.
Manic Street Preachers: Ocean Spray
Lange nicht gehört, immer noch chillig und gut.
Kyuss: Demon Cleaner
Nicht richtig schlechter Rock, aber ziemlich langweilig. Klingt ein bisschen wie Nirvana für Arme.
Nada Surf: Always Love
Nichts Bahnbrechendes, aber auch hier gilt wieder: neu für mich, gut für mich.
Farin Urlaub: I.F.D.G.
Schon wieder ein Song aus Berlin. Und wenn ich schreibe "aus Berlin", meine ich natürlich "AUS BERLIN!" (wer schon mal auf einem Ärzte-Konzert war, weiß was ich meine). Sehr entspannter Track, und großer Text wie fast immer bei Farin. "I.F.D.G." steht übrigens für "Ich find das gut" - was meine Einstellung zu dem Song genau trifft. (Muss ich noch erwähnen, dass ich ihn vorher nicht kannte?)
Tori Amos: Not dying today
Rockiger, als ich es von Frau Amos erwartet hätte. Überrascht mich also positiv.
Superfine: Already met you
Keine Ahnung, wo die Jungs herkommen, hört sich aber nach typischem US-Rock an. Geht gut.
Foo Fighters: To all the Cows
Die CD schwingt langsam aus und dafür ist dieser Track optimal: zuerst chillend, um dann aber doch noch abzugehen.
Keane: Bend and break
Bauch und Herz wollen das Lied mögen, aber Keane sind meinem Hirn einfach zu schmalzig. Insofern ein zwiespältiges Ende.
Fazit
Eine richtig gute Spätsommerabend-CD ohne Tracks, die ich richtig schlecht finde - ich höre das Teil auch nach rund drei Monaten immer noch gerne. Und das Beste daran: Ich habe einiges an neuer Musik kennengelernt - und das finde ich am Mixtape-Wichteln ja besonders spannend. Danke dafür, Caroona.
Simon and Garfunkel: The 59th Bridge Street Song
Kurzer und sehr entspannter Start in einen gelungenen Spätsommerabend.
Weezer: Island in the Sun
Moderner Klassiker, den ich noch nicht hatte und der immer noch gut kommt.
Jimmy Eat World: Authority Song
So eine typische Band, deren Namen ich kenne, mit denen ich aber nix verbinde. Das Teil ist ein bisschen rockiger als die ersten beiden Songs und gefällt mir ziemlich gut. Nicht spektakulär, aber gut.
System of a Down: Spiders
Mit System of a Down kann man bei mir ja nicht viel falsch machen. Ihr erstes Album, von dem "Spiders" stammt, kenne ich allerdings kaum - der Song ist also ein Volltreffer.
Gogol Bordello: Start wearing Purple
Wer oder was ist das? Eine rumänische Kapelle, die durch die U-Bahnen zieht und dabei eine absurde Mischung aus Punk und traditioneller Musik ihres Heimatlandes spielt? Egal - das Lied macht einfach Spaß. Schöne Neuentdeckung.
The Mighty Mighty Bosstones: Royal Oil
Diese Ska-Nummer swingt so vor sich hin, ohne dass man sie groß bemerkt. Funzt gut als Hintergrundbeschallung, während man auf der Terrasse die nächste Flasche Rotwein öffnet.
Cosmo Jarvis: Jessica Alba's Number
Sehr schön, vor allem der Text, in dem Cosmo Jarvis davon fantasiert, was passieren würde, wenn er Jessica Albas Nummer hätte (und wer hätte die nicht gerne?). Oder die irgendeiner anderen attraktiven Berühmtheit, wie Cameron Diaz, Beyoncé, Jennifer Lopez oder "the girl that was in Transformers". Einfach herrlich.
Liquido: What you keep inside
Wieder was Neues. Anscheinend hat Caroona mein last.fm-Profil ziemlich genau studiert und weiß, welche mir bsi dato unbekannte Musik mir gut gefallen würde.
Paul Westerberg: Dyslexic Heart
Auch bis dato unbekannt. Eher aus der Rubrik "läuft im Hintergrund, ist ok, aber nicht überragend". Was ja für einen netten Spätsommerabend nicht das Schlechteste ist.
Katzenjammer: Mother Superior
Ein klassisches Chanson-Akkordeon eröffnet den Track, man erwartet französischen Gesang - dann gehts aber auf englisch los. Ganz gut, eigentlich. Aber wenn ich Chansons hören will, greife ich ehrlich gesagt lieber zu den echten Klassikern Jacques Brel, Edith Piaf oder Charles Aznavour.
Beatsteaks: I don't care as long as you sing
Aaah - damit kann man bei Berlinern ja ma jar nüscht falsch machen. Und das Beste für mich: Ich hatte den Track vorher noch gar nicht. Danke dafür. Und die Tickets für das Open-Air-Konzert im nächsten Sommer habe ich auch schon.
Beastie Boys: Sure Shot
Der nächste Klassiker. Gutes Ding, das ein bisschen Bewegung in den Spätsommerabend bringt.
A perfect Circle: Judith
Noch was Neues, jetzt aber in ein bisschen lauter. Ganz ok, mehr nicht.
Manic Street Preachers: Ocean Spray
Lange nicht gehört, immer noch chillig und gut.
Kyuss: Demon Cleaner
Nicht richtig schlechter Rock, aber ziemlich langweilig. Klingt ein bisschen wie Nirvana für Arme.
Nada Surf: Always Love
Nichts Bahnbrechendes, aber auch hier gilt wieder: neu für mich, gut für mich.
Farin Urlaub: I.F.D.G.
Schon wieder ein Song aus Berlin. Und wenn ich schreibe "aus Berlin", meine ich natürlich "AUS BERLIN!" (wer schon mal auf einem Ärzte-Konzert war, weiß was ich meine). Sehr entspannter Track, und großer Text wie fast immer bei Farin. "I.F.D.G." steht übrigens für "Ich find das gut" - was meine Einstellung zu dem Song genau trifft. (Muss ich noch erwähnen, dass ich ihn vorher nicht kannte?)
Tori Amos: Not dying today
Rockiger, als ich es von Frau Amos erwartet hätte. Überrascht mich also positiv.
Superfine: Already met you
Keine Ahnung, wo die Jungs herkommen, hört sich aber nach typischem US-Rock an. Geht gut.
Foo Fighters: To all the Cows
Die CD schwingt langsam aus und dafür ist dieser Track optimal: zuerst chillend, um dann aber doch noch abzugehen.
Keane: Bend and break
Bauch und Herz wollen das Lied mögen, aber Keane sind meinem Hirn einfach zu schmalzig. Insofern ein zwiespältiges Ende.
Fazit
Eine richtig gute Spätsommerabend-CD ohne Tracks, die ich richtig schlecht finde - ich höre das Teil auch nach rund drei Monaten immer noch gerne. Und das Beste daran: Ich habe einiges an neuer Musik kennengelernt - und das finde ich am Mixtape-Wichteln ja besonders spannend. Danke dafür, Caroona.
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