Montag, 14. August 2006
Gestern abend von einem - trotz oder wegen absoluter Internetabwesenheit - wunderschönen Nordseewochenende (hier gibts mehr dazu) zurück nach Berlin gekommen. Auto parken, Koffer, Räucheraal, Stremellachs und lecker Krabben hochtragen, Koffer auspacken, Räucheraal, Stremellachs und lecker Krabben essen, kaltes Bier trinken, Notebook aus dem Arbeitszimmer holen und hochfahren, DSL-Gedöns anschalten, vorfreudig aber vergeblich eigenes Blog aufrufen, freudig aber vergeblich eigenes Blog aufrufen, vergeblich eigenes Blog aufrufen, genervt und vergeblich eigenes Blog aufrufen, eigenes Blog erfolgreich beschimpfen, Notebook nach 15 Minuten bei der Selbstabschaltung beobachten, Notebook wegen seines "§$%(/!%&%"("§ Akkus verfluchen, Netzteil holen, Neustart, blogger.de lautstark verfluchen, weil eigenes Blog nicht abrufbar ist, erkennen, dass Internet nur sehr begrenzt auf Flüche und Verwünschungen reagiert, Notebook frustriert runterfahren, im DSF Fußball gucken, über ein Werder-Tor freuen, Hannover 96 verfluchen, über drei weitere Werder-Tore jubeln, glücklich ins Bett gehen, schlafen, aufwachen, mich aufweckende Handwerker verfluchen, Körper pflegen, frühstücken, Notebook hochfahren, angenervt verständnisvoll den Ausfall des blogger.de-Datenbankservers verfluchen betrauern, ins Büro fahren, eigenes Blog erfolgreich aufrufen, glücklich sein.

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Donnerstag, 10. August 2006
Rotlichtbezirk
Über die 34. Schwangerschaftswoche der Prinzessin verrät das schlaue Buch: "Ihr Baby kann zwischen hell und dunkel unterscheiden und wenn Licht auf Ihren Bauch scheint, ist es in rotes Licht getaucht." Scheint gemütlich zu sein. Andererseits hört es sich ein wenig seltsam an, dass meine Kleine vor ihrer Geburt im Red light district lebt.

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Da Real Shit
Ich hasse den RealPlayer dafür, dass er sich jedes Mal, wenn ich ihn notgedrungen starte, bei meinen Startup-Dateien einschleicht. Ohne mich zu fragen. Und ich muss das Drecksteil dann da immer wieder manuell entfernen.

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Tage am Meer
Morgen früh gehts für ein verlängertes Wochenende an die Nordsee, die ja im Gegensatz zur Ostsee ein richtiges Meer ist. Wild und ungestüm, nicht nur ein großer Binnensee, der faul und öde an seinen Ufern herumdümpelt. Ich bin ja selbst ein gebürtiger Fischkopp, es geht also - zumindest grob - Richtung alte Heimat. Mit dabei: die Prinzessin, und je zwei Hamburger und Düsseldorfer Freunde. Es wird wahrscheinlich regnen und hoffentlich auch ein wenig stürmen. So mag ich die See am liebsten. Und abends bei einem leckeren nordischen Kaltgetränk Fisch, Krabben und rote Grütze essen, und danach nen Kurzen. Herrlich. Und als ob ich mich nicht ohnehin schon genug freuen würde, startet das Wortschnittchen ausgerechnet heute eine nordische Kurz(?)geschichte, die - wie alle ihre Texte - sehr zu empfehlen ist.

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Kalauer (II)
Sind wir eigentlich per Du oder perdu?

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Mittwoch, 9. August 2006
Style oder nicht Style?
Anthrazitene Antrazitfarbige Schwarze Anzughose, kein Gürtel, weißes T-Shirt, in die Hose gesteckt.

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Mittwoch, 9. August 2006
Dunkel wars, der Mond schien helle
Wenn man den Erdtrabanten heute nacht ohne Stativ mit einer langen Belichtungszeit fotografiert, sieht er so aus, als würde er gerade kalben. Außerdem erinnert er an das Embryo am Ende von "2001 - Odyssee im Weltraum". Vielleicht assoziiere ich das aber auch nur mit diesem Bild, weil die Prinzessin in sechseinhalb Wochen unser erstes Kind auf die Welt bringen wird. Ich bin schon ein ganz klein wenig aufgeregt...

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Noch einen Schwanz-Schwanz?
Bin ich eigentlich der einzige, dem schon mal aufgefallen ist, dass Cocktail in der wörtlichen Übersetzung Schwanz-Schwanz heißt?

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Dienstag, 8. August 2006
Messer-Maus und die Silikon-Kronjuwelen
Wir haben so einiges an Tupperware zu Hause. Als die Prinzessin und ich vor gut zwei Jahren zusammengezogen sind, habe ich die tollen Tupperteile mitgebracht. Das Gedöns ist nämlich einfach besser als der billige Dosen-Dreck aus dem Discounter. Das absolute Highlight sind natürlich die Namen der Produkte. Da fragt man sich schon, was man nehmen muss, um sich solche Namen für die hochpreisigen Aufbewahrungswunder auszudenken:

Da sagen sich "Gewürz-Zwerge" und "-Riesen" bei "PrimaKlima" gute Nacht und treffen dabei auf "Eidgenossen" und "Mix-Fix" und "-Max". "Kolumbus", seines Zeichens ein Eierbehälter, steht auf die aktuelle "Hit-Parade", der "Frische-Express" fährt derweil die "Vier Wichtel" und die "Drei Julchen" "Rucki-Zucki" zur "Süßen Müllerin", wo "Mozart", der "Maler-Meister" und der "Pfiffikus" schon bei einem "Plätzchen-Puzzle" warten. Doch bevor alle ihre "Silikon-Kronjuwelen" auspacken, startet der "Hochstapler" erstmal "am Salat-Karussell" einen "Erste Sahne"-"Tortenzauber". "Messer-Maus" beobachtet das angewidert und sagt zu ihrem "Schlemmer-Pagen": "Bitte, 'Nimm-mich-mit', mein 'Laibwächter', und ich werde nie mehr das 'Kühle Lottchen' sein, sondern werde als dein kleines 'Naschkätzchen' auch dann meine 'Venusschalen' für dich öffnen, wenn im Vorzimmer unseres 'Frische-Kabinetts' schon dein 'Kleiner Kaffeefreund' auf dich wartet."

P.S.: Seit die Prinzessin mich erwählt hat, spottet sie immer wieder gern über meine Tupperpalette. Als sie heute morgen eine der Dosen suchte, fragte sie aber, als ob es das Normalste überhaupt wäre: "Ist hier eigentlich noch ein Frischekabinett?" Selbstverständlich lautete die Antwort ja.

Alle Namen bei Tupper gefunden.

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Teile dieses Eintrags können zu Hirnblutungen führen
Im Büro. Der tolle Top-Text, den ich gerade überarbeite, liest sich z.B. so: "Die zweikurvige Vorderfläche weist eine dezentrierte linear verlaufende Progressivzone mit pupillenabhängiger Additionswirkung auf."

Was ist das denn für ein Deutsch eine Sprache? Und was sollen mir diese Worte Wörter sagen?

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