Mittwoch, 20. September 2006
Ne ganz dreckige Nummer



P.S.: Donnerstag arbeite ich das erste Mal seit der Geburt meiner kleinen Infantin (Quasicopyright: das Wortschnittchen) wieder.

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Wachbleiben, bitte
Wenn es einen überhaupt nicht stört, von diesen unglaublich wundervollen drei Kilogramm Mensch bis vier Uhr morgens wachgehalten zu werden, obwohl man völlig übermüdet ist und unbedingt schlafen will - das muss wohl Liebe sein.

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Montag, 18. September 2006
Einsamkeit
Die mittelalte, gesichts- und namenlose Frau im Haus gegenüber sitzt wieder an ihrem Rechner. Wie gestern nacht. Und vorgestern nacht. Und die Nacht davor, die davor und... Wenn sie tagsüber mal für ein paar Momente nicht im Schein ihres Monitors lebt, beobachtet sie die Welt durch ihre offenen Fenster, an denen sie sich auch ihre Zähne elektrisch putzt. Was sie wohl nach Sonnenuntergang in ihrem binären Freund sucht?

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Sonntag, 17. September 2006
Carlotta
Donnerstag, 14.09., 22 Uhr, 3.080 Gramm, 47 cm: Ich bin Vater des wunderschönsten Mädchens, das es bislang auf diesem Planeten in diesem Raumzeitkontinuum gegeben hat. Ich weiß, dass das alle Eltern sagen, aber in diesem Fall stimmt es natürlich. Glück - so fühlt es sich an.

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Mittwoch, 13. September 2006
Frohe Weihnachten
Gestern von einer Hotelkette bei 25 Grad eine Christbaumkugel als Give-away bekommen. Wie [hier bitte ein abwertendes Adjektiv einsetzen] ist das denn?

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Massenmord in Bremen
Als der Kreuzberger in Bremen seine erste eigene Wohnung bezog, bekam er zum Einzug einige Grünpflanzen, die sich recht schnell zu Braunpflanzen entwickelten. Bei genauerer Betrachtung zeigte sich, dass die Wurzeln das Erdreich mit einer Heerschar krabbelnden Viehzeugs teilten. Nicht schön das. Die zur Pflanzenrekonvaleszenz erforderliche ethnische Säuberung des Erdreichs sollte durch kreative Kombination chemischer und biologischer Kampfstoffe erfolgen. Also erst die kleinen Scheißer mit Haarspray fixiert, um sie dann großzüzgig mit Todescola zu übergießen. Schon kurze Zeit später war des Kreuzbergers Domizil wieder die Heimat gesunder Grünpflanzen.

Inspiriert durch Schwadroneuse

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Mittwoch, 13. September 2006
Pump up the cash
Man weiß zwar nicht genau, was diese Irren verkaufen, aber wenn man die Lautsprecher laut genug aufdreht, will man es bestimmt irgendwann haben.

via B3ta

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Positives Denken eines Cold Callers
Callcentersklaveso: Standardbegrüßungsformelaufsag. Können Sie mir bitte die E-Mail-Adresse Ihrer Geschäftsführung geben?

ichso: Worum gehts denn?

Callcentersklaveso: Wir führen eine Umfrage über Dingensgedöns in Zusammenarbeit mit dem Hastunichgesehn-Institut durch.

ichdenkeso: Hört sich nicht uninteressant für uns an.

ichsageso: Die Adresse lautet info@dawoicharbeite.de.

Callcentersklaveso: Vielen Dank, Ihr Verteiler kann dann ja entscheiden, an wen er die E-Mail weiterleitet, oder ob er sie gleich löscht.

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Aus dem schönen Wörtersee (III)
Er Sie* buk einen Kuchen.

*Update: Text geändert, um die Eva-Herman-Kompatibilität zu erhöhen.

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Ich liebe es
Von der Prinzessin ein wundervolles Geschenk bekommen: das Motiv eines der vielen schönen Filme Wong Kar-wais auf Leinwand gedruckt: "in the mood for love". Sehr viel plastischer als ein papiernes Plakat: Wenn es auf der Staffelei steht und das Licht indirekt von hinten darauf fällt, scheinen die Figuren zu leben und die Wände zu leuchten.

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